Ein Netz intelligenter Abholstationen und die Plattform dahinter
Das Netz besteht aus Abholstationen, die ohne Personal laufen: Kühlzonen, Rückverfolgbarkeit und Zugangskontrolle sind in jeder Station eingebaut. Die Plattform übernimmt Bestellungen, Abholcodes und Überwachung und betreibt willit.fi und lahikalaa.fi im Produktivbetrieb. Eine neue Station kommt fertig ins Netz, nicht als Entwicklungsprojekt.
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Konzeptbild: Design Lead, Elli KänsäläDie Vision der Architektin
Eine modulare Abholstation auf Basis eines Seecontainers
Im Kern der Abholstation steht ein in einen Seecontainer gebauter Raum, bei dessen Gestaltung die Architektur eine zentrale Rolle spielt. Die Konstruktion muss technisch funktionieren. Sie soll außerdem einladend wirken und sofort wiedererkennbar sein. Das warme Holzinterieur, die verstellbaren Regalmodule und die Kühlmöbel passen sich an, was durch die Station läuft.
Architekturkonzept: Design Lead, Elli KänsäläDrei Dinge fest eingebaut
Jede Abholstation ist um drei Dinge herum gebaut: Produkte bleiben auf der richtigen Temperatur, ihre Herkunft ist jederzeit überprüfbar, und die Tür öffnet ohne Personal vor Ort.
Lückenlose Kühlkette
Produkte gelangen vom Erzeuger direkt in die Kühlzone der Station und bleiben bis zur Abholung auf der richtigen Temperatur. Die Temperatur wird kontinuierlich mit BLE-Sensoren überwacht. Eine Abweichung löst sofort einen Alarm aus, nicht erst am nächsten Tag.
Rückverfolgbarkeit zum Ursprung
Jedes Produkt trägt die Information, wer es hergestellt hat, wo und wann. Die Kennung auf dem Etikett verbindet das Produkt mit seiner Herkunft, dem Temperaturverlauf und der Abholbestätigung. Die Eigenkontrolle wird dabei automatisch dokumentiert.
Eine Tür, die den Abholenden kennt
Die Station läuft ohne Personal. Die Tür öffnet mit Abholcode oder Taster, und jede Öffnung wird protokolliert. Dieselbe Station bedient die Abholung einer Vorbestellung, den Nachfüllbesuch des Erzeugers und einen Spontankauf.
Was die Pilotprojekte gezeigt haben
Was an unbemannten Stationen wirklich funktioniert
Unbemannte Läden und Abholstationen werden in Finnland und Europa seit rund zwei Jahrzehnten erprobt. Aus diesen Versuchen sind Zahlen geblieben. Wir haben die Station auf diesen Zahlen aufgebaut, nicht auf Annahmen.
Standort
Der Standort entscheidet, nicht die Technik
Die bekanntesten unbemannten Läden Finnlands wurden wegen zu geringer Kundenzahl geschlossen, nicht weil die Technik versagte. Jede Station steht an einem berechneten Ort an einem bestehenden Weg.
455 km
Nachfüllfahrten fressen die Marge
In einem zweimonatigen Dorfversuch erforderten 2.408 Euro Umsatz 33 Arbeitsstunden, 13 Fahrten und 455 Kilometer. Die Marge war da, das Fahren hat sie aufgezehrt. Die Bestandsdaten kommen daher aus der Station selbst, und nachgefüllt wird erst, wenn es sich lohnt.
2-8 %
Ein offenes Regal trägt den Schwund nicht
Im unbeaufsichtigten Handel liegt der Schwund anfangs typischerweise bei 2-8 Prozent, bei erfahrenen Betreibern unter zwei. Bei uns wird jede Öffnung protokolliert und die Station schließt außerhalb der Öffnungszeiten, ein offenes Regal bleibt also nie über Nacht unbeaufsichtigt.
Hybrid
Ein Automat allein genügt nicht
Eine zeitweise besetzte Station senkt die Hürde vor allem für ältere Kundschaft. Die Tür öffnet daher auch per Türtaster und braucht kein Telefon, und dieselbe Station trägt einen Verkaufstag ohne zusätzliche Ausstattung.
Die Zahlen stammen aus öffentlichen Pilotberichten und Branchenstudien. Die Quellen nennen wir gerne auf Anfrage.
Plattform und Geräte
Dieselbe Technik auch für Ihre Station
Willit baut nicht nur eigene Stationen. Dieselbe Plattform und dieselbe Gerätetechnik stehen auch einem anderen Betreiber, einer anderen Stadt und einer anderen Warengruppe zur Verfügung. Wir liefern die komplette Station oder nur den Baustein, der Ihnen fehlt.
Für wen das passt
- Für Investoren: ein Pilot, dessen Kosten und Auslastung von Beginn an messbar sind
- Für Betreiber, die eine eigene Abholstation unter eigener Marke wollen
- Für Kommunen und Dörfer, in denen der nächste Laden zu weit entfernt ist
- Für Eigentümer, die eine Station auf dem Grundstück wollen, ohne selbst zu arbeiten
- Für Erzeugernetzwerke, die sich eine Station teilen
Plattform
Bestellungen, Zahlungen, Bestand, Abholcodes, Rückverfolgbarkeit und Berichte. Dieselbe Plattform betreibt willit.fi und lahikalaa.fi jeden Tag im Produktivbetrieb.
Geräte
Steuerrechner, Schlosssteuerung, BLE-Temperatursensoren, Etikettendrucker und Netzwerktechnik. Die Geräte melden ihren Zustand alle fünf Minuten an die Plattform.
Zugang
Abholcode und Türtaster. Die Rechte sind rollenbasiert: Kundschaft, Erzeuger, Wartung. Jede Öffnung wird protokolliert.
Inbetriebnahme
Standortbewertung, Eigenkontrolle, Behördenmeldungen und Einführung der Erzeuger. Fernwartung und Überwachung laufen nach der Eröffnung weiter.
Ein EU-kofinanziertes Projekt
Das Netz der Abholstationen wird als Teil des Projekts Lahikalaa.fi pilotiert, das einen digitalen Marktplatz für die Berufsfischer der Bottenwiek und ein Kühlabholnetz für frischen und gefrorenen Fisch in der Region Oulu eröffnet. Der Fischer listet den Fang online, und die Kundschaft holt den Fisch rund um die Uhr an einer gekühlten Abholstation ab.
Das Projekt wird aus dem Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) über die Fischerei-Leader-Gruppe der Bottenwiek-Küste finanziert.


Interessiert?
Wir suchen Standortpartner, Erzeuger und Geschäftskunden für die ersten Stationen. Nehmen Sie Kontakt auf, dann schauen wir gemeinsam, was in Ihrem Fall möglich ist.
Kontakt aufnehmenOder rufen Sie den Gründer direkt an:
+358 44 285 4421