Willit
Bald in Oulu

Ein Netz intelligenter Abholstationen und die Plattform dahinter

Das Netz besteht aus Abholstationen, die ohne Personal laufen: Kühlzonen, Rückverfolgbarkeit und Zugangskontrolle sind in jeder Station eingebaut. Die Plattform übernimmt Bestellungen, Abholcodes und Überwachung und betreibt willit.fi und lahikalaa.fi im Produktivbetrieb. Eine neue Station kommt fertig ins Netz, nicht als Entwicklungsprojekt.

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Willit pickup station, architectural conceptKonzeptbild: Design Lead, Elli Känsälä

Die Vision der Architektin

Eine modulare Abholstation auf Basis eines Seecontainers

Im Kern der Abholstation steht ein in einen Seecontainer gebauter Raum, bei dessen Gestaltung die Architektur eine zentrale Rolle spielt. Die Konstruktion muss technisch funktionieren. Sie soll außerdem einladend wirken und sofort wiedererkennbar sein. Das warme Holzinterieur, die verstellbaren Regalmodule und die Kühlmöbel passen sich an, was durch die Station läuft.

Einstellbare Kühlzonen: -18 °C für Tiefgekühltes, 0-2 °C für besonders empfindliche Frischware, 0-6 °C für andere Kühlware
Rückverfolgbarkeit bis zum Ursprung: Erzeuger, Herstellungs- oder Sammeldatum und Temperaturverlauf werden automatisch erfasst
Ein wandelbarer Raum für Stadtzentren, Grundstücke, Häfen und Veranstaltungen
Eine modulare Abholstation auf Basis eines SeecontainersArchitekturkonzept: Design Lead, Elli Känsälä

Drei Dinge fest eingebaut

Jede Abholstation ist um drei Dinge herum gebaut: Produkte bleiben auf der richtigen Temperatur, ihre Herkunft ist jederzeit überprüfbar, und die Tür öffnet ohne Personal vor Ort.

Lückenlose Kühlkette

Produkte gelangen vom Erzeuger direkt in die Kühlzone der Station und bleiben bis zur Abholung auf der richtigen Temperatur. Die Temperatur wird kontinuierlich mit BLE-Sensoren überwacht. Eine Abweichung löst sofort einen Alarm aus, nicht erst am nächsten Tag.

-18 °C Tiefkühl0-2 °C empfindliche Frischware0-6 °C Kühlware

Rückverfolgbarkeit zum Ursprung

Jedes Produkt trägt die Information, wer es hergestellt hat, wo und wann. Die Kennung auf dem Etikett verbindet das Produkt mit seiner Herkunft, dem Temperaturverlauf und der Abholbestätigung. Die Eigenkontrolle wird dabei automatisch dokumentiert.

Erzeuger und HerkunftTemperaturverlaufAutomatische Eigenkontrolle

Eine Tür, die den Abholenden kennt

Die Station läuft ohne Personal. Die Tür öffnet mit Abholcode oder Taster, und jede Öffnung wird protokolliert. Dieselbe Station bedient die Abholung einer Vorbestellung, den Nachfüllbesuch des Erzeugers und einen Spontankauf.

Abholcode oder TürtasterRund um die Uhr geöffnetKein Personal vor Ort

So funktioniert es

1

Station am Standort

Der Standort wird anhand vorhandener Wege bewertet, und die Station kommt betriebsbereit: Container, Kühlzonen, Geräte und Plattform.

2

Erzeuger befüllen sie

Der Erzeuger stellt das Produkt online und legt es in die richtige Kühlzone. Temperatur- und Rückverfolgbarkeitsdaten werden automatisch erfasst.

3

Abholung mit Code

Die Kundschaft bestellt online und erhält einen Abholcode. Die Tür öffnet rund um die Uhr mit Code oder Taster, die Kühlkette bleibt lückenlos, und jede Öffnung wird protokolliert.

Was die Pilotprojekte gezeigt haben

Was an unbemannten Stationen wirklich funktioniert

Unbemannte Läden und Abholstationen werden in Finnland und Europa seit rund zwei Jahrzehnten erprobt. Aus diesen Versuchen sind Zahlen geblieben. Wir haben die Station auf diesen Zahlen aufgebaut, nicht auf Annahmen.

Standort

Der Standort entscheidet, nicht die Technik

Die bekanntesten unbemannten Läden Finnlands wurden wegen zu geringer Kundenzahl geschlossen, nicht weil die Technik versagte. Jede Station steht an einem berechneten Ort an einem bestehenden Weg.

455 km

Nachfüllfahrten fressen die Marge

In einem zweimonatigen Dorfversuch erforderten 2.408 Euro Umsatz 33 Arbeitsstunden, 13 Fahrten und 455 Kilometer. Die Marge war da, das Fahren hat sie aufgezehrt. Die Bestandsdaten kommen daher aus der Station selbst, und nachgefüllt wird erst, wenn es sich lohnt.

2-8 %

Ein offenes Regal trägt den Schwund nicht

Im unbeaufsichtigten Handel liegt der Schwund anfangs typischerweise bei 2-8 Prozent, bei erfahrenen Betreibern unter zwei. Bei uns wird jede Öffnung protokolliert und die Station schließt außerhalb der Öffnungszeiten, ein offenes Regal bleibt also nie über Nacht unbeaufsichtigt.

Hybrid

Ein Automat allein genügt nicht

Eine zeitweise besetzte Station senkt die Hürde vor allem für ältere Kundschaft. Die Tür öffnet daher auch per Türtaster und braucht kein Telefon, und dieselbe Station trägt einen Verkaufstag ohne zusätzliche Ausstattung.

Die Zahlen stammen aus öffentlichen Pilotberichten und Branchenstudien. Die Quellen nennen wir gerne auf Anfrage.

Plattform und Geräte

Dieselbe Technik auch für Ihre Station

Willit baut nicht nur eigene Stationen. Dieselbe Plattform und dieselbe Gerätetechnik stehen auch einem anderen Betreiber, einer anderen Stadt und einer anderen Warengruppe zur Verfügung. Wir liefern die komplette Station oder nur den Baustein, der Ihnen fehlt.

Für wen das passt

  • Für Investoren: ein Pilot, dessen Kosten und Auslastung von Beginn an messbar sind
  • Für Betreiber, die eine eigene Abholstation unter eigener Marke wollen
  • Für Kommunen und Dörfer, in denen der nächste Laden zu weit entfernt ist
  • Für Eigentümer, die eine Station auf dem Grundstück wollen, ohne selbst zu arbeiten
  • Für Erzeugernetzwerke, die sich eine Station teilen

Plattform

Bestellungen, Zahlungen, Bestand, Abholcodes, Rückverfolgbarkeit und Berichte. Dieselbe Plattform betreibt willit.fi und lahikalaa.fi jeden Tag im Produktivbetrieb.

Geräte

Steuerrechner, Schlosssteuerung, BLE-Temperatursensoren, Etikettendrucker und Netzwerktechnik. Die Geräte melden ihren Zustand alle fünf Minuten an die Plattform.

Zugang

Abholcode und Türtaster. Die Rechte sind rollenbasiert: Kundschaft, Erzeuger, Wartung. Jede Öffnung wird protokolliert.

Inbetriebnahme

Standortbewertung, Eigenkontrolle, Behördenmeldungen und Einführung der Erzeuger. Fernwartung und Überwachung laufen nach der Eröffnung weiter.

Kontakt

Fragen Sie nach

Beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben, wir antworten innerhalb eines Werktags. Wir gehen Standort, Warengruppe und die fehlenden Bausteine gemeinsam durch.

Wir verwenden Ihre Angaben nur für diese Anfrage und geben sie nicht weiter.

Ein EU-kofinanziertes Projekt

Das Netz der Abholstationen wird als Teil des Projekts Lahikalaa.fi pilotiert, das einen digitalen Marktplatz für die Berufsfischer der Bottenwiek und ein Kühlabholnetz für frischen und gefrorenen Fisch in der Region Oulu eröffnet. Der Fischer listet den Fang online, und die Kundschaft holt den Fisch rund um die Uhr an einer gekühlten Abholstation ab.

Das Projekt wird aus dem Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) über die Fischerei-Leader-Gruppe der Bottenwiek-Küste finanziert.

Euroopan unionin osarahoittamaLeader
Willit-Abholstation, Visualisierung
Willit-Abholstation, Visualisierung

Praktische Informationen

  1. 1

    Modulare Seecontainer-Station 6058 × 2438 mm (20 Fuß), auf mehrere Standorte übertragbar

  2. 2

    Einstellbare Kühlzonen: -18 °C Tiefkühl, 0-2 °C für besonders empfindliche Frischware, 0-6 °C für andere Kühlware

  3. 3

    Kontinuierliche BLE-Temperaturüberwachung und automatische Eigenkontrolle gemäß EU (EG) 852/2004

  4. 4

    Rückverfolgbarkeit zum Ursprung: Erzeuger, Herstellungs- oder Sammeldatum und Temperaturverlauf

  5. 5

    Zugang per Abholcode oder Türtaster, ohne Personal vor Ort

  6. 6

    Eingang und Kundenfluss werden je Standort barrierefrei geplant

  7. 7

    Dieselbe bewährte Plattform wie willit.fi und lahikalaa.fi

  8. 8

    Die ersten Abholstationen öffnen in der Region Oulu

  9. 9

    Die erste Station entsteht noch: ein Teil der Geräte ist in der Inbetriebnahme, und wir nennen den Pilotstatus direkt

Interessiert?

Wir suchen Standortpartner, Erzeuger und Geschäftskunden für die ersten Stationen. Nehmen Sie Kontakt auf, dann schauen wir gemeinsam, was in Ihrem Fall möglich ist.

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Oder rufen Sie den Gründer direkt an:

+358 44 285 4421